|
|
Bayerischer Schülerwettbewerb 2004/05 "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn" |
|||||
|
|
|
|
||||
|
|
|
beste Darstellung: 1024 x 768 Pixel |
||||
|
Inhalt: Vorwort Links: |
B) Tschechische Autoren Die nachfolgende Zusammenstellung erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch beinhaltet sie eine Wertung! Allgemeines: www.zukunftsfonds.cz/nadaced/dokum/dokum3.html Auch die Literatur bietet Möglichkeiten der Annäherung an Böhmen: Die Lektüre etwa von Werken der tschechischen Schriftsteller Jaroslav Hašek ("Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk", 1921–23), Milan Kundera ("Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", 1984) oder Bohumil Hrabal ("Ich habe den englischen König bedient", 1982) bringt dem Leser die Geschichte und Kultur der Tschechen nahe. Den Einfluss deutscher Kultur in Böhmen illustriert die Tatsache, dass Prag um die Jahrhundertwende eine Hauptstadt der deutschsprachigen Literatur war. Hier nur eine Aufzählung der bekanntesten deutschen Schriftsteller, die in Prag geboren wurden oder dort gewirkt haben: Franz Kafka, Max Brod, Rainer Maria Rilke, Franz Werfel, Gustav Meyrink, Leo Perutz und der "rasende Reporter" Egon Erwin Kisch. Auch der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Otfried Preußler, der seit Kriegsende in Bayern lebt, stammt aus Böhmen. Er wurde 1923 in Reichenberg (Liberec) geboren. In seinen Kinderbücher hat er u.a. Sagen und Märchen aus Böhmen verarbeitet. www.dija.de/cgi-bin/showcontent.asp?ThemaID=1086 Tschechische Gegenwartsliteratur: Wenn man von tschechischer Nachkriegsliteratur spricht, muss man drei Ebenen unterscheiden:
Laut einer Übersicht des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels sind von Mitte der 60er Jahre bis 1989 an die 680 Originaltitel der tschechischen Literatur, die während des kommunistischen Regimes verboten waren, zuerst in westdeutschen Verlagen publiziert worden. Doch das ist nicht die einzige Verbindung der tschechischen Literatur zu Deutschland: Auch viele emigrierte tschechische Autoren haben sich im deutschen Sprachgebiet niedergelassen und schreiben heute teils sogar deutsch (Ota Filip, Jiří Gruša, Pavel Kohout, Libuše Moniková). Grundlagen: Bock, Ivo: Thema Vertreibung bei tschechischen Schriftstellern, Universität Bremen, in: Zeitschrift „Osteuropa“ (Nr.1/2003) Peter Becher/Ivan Binar: „Deutsch-tschechischer/Česko-německý Almanach 2002“, München, Adalbert Stifterverein, ISBN 3-9808097-0-6 Maidl, Vaclav (Hrg): „Deutschsprachiger Erzähler aus dem Böhmerwald“, Sammelband, 445
Seiten, Stutz, Passau, 2002, ISBN: 3888490294 (Vorwort/Nachwort) Deutschsprachige
Werkveröffentlichungen im Vitalis Verlag Prag mit Vorwörtern, die
gute Überblicke liefern; z.B. in: „Deutsche Erzählungen aus
Prag“, „...aus Böhmen“, „...aus Mähren“
Tschechische Autorinnen und Autoren (Auswahl): Havel, Václav - seine Dramen und Essays sind bei Rowohlt als Taschenbücher verlegt. Hrabal, Bohumil - seine Werke sind bei Suhrkamp erschienen. Kohout, Pavel : Ich schneie. ... München (Goldmann TB) 1994. Kundera, Milan : Die Identität. München (Hanser) 1998. Topol, Jáchym : Die Schwester. Berlin (Verlag Volk und Welt) 1998. Reinerová, Lenka : Das Traumcafé einer Pragerin. Berlin (Aufbau TB) 1996; Mandelduft. Berlin (Auftbau Verlag) 1998. Škvorecký, Josef : Eine prima Saison. München (Piper) 1999. Seifert, Jaroslav
: Was
einmal Liebe war. Hanau/Main
(Dausien) 1985. Skácel, Jan: Das elfte weiße Pferd 1993; Wundklee 1989. Čapek, Karel
Weitere: Dedina, Sidonia: „Als die Tiere starben“ (dt/tsch); „Der Liquidator“ (dt/tsch) Filip, Ota: „Das Café an der Straße zum Friedhof“ (1967) Filip, Ota: „Die stillen Toten unterm Klee“ Filip, Ota: „Und die Märchen sprechen Deutsch“ Grusa, Jiri: „Der 16. Fragebogen” (1976) Hodrova, Daniela: „Das Wolschaner Reich (1991) Hrabal, Bohumil: “Ich habe den englischen König bedient” (1982), „Vita nuova“, (1986) Hostovsky, Egon: „Zhar“/“Der Brandstifter“, 1935 Kohout, Pavel: „Sternstunde der Mörder“ (1995), „Die lange Welle hinter dem Kiel“, (2000) Kosta, Jiri, Pof. Dr.: “Nie aufgeben – Ein Leben zwischen Bangen und Hoffen”, (Autobiographie); Besprechung: Hano Loewy, Frankfurter Rundschau 10.6.2002 und Uwe Müller, Prager Zeitung, 20.12.2001 Kratochvil, Jiri: „Die unsterbliche Geschichte“ Slavik, Ivan: „Sonate der Hoffnung“. Lyrik. Vitalis Verlag Prag, Illustrationen von Serych, Jaroslav 2002
Literatur nachgeborener Tschechen (Auswahl) Autoren (exemplarisch) Chudozilov, Petr :
„Der Mantel“ in: Petr
Chudozilov: Zu viele Engel. Jiři Gruša: „Glücklich heimatlos“, 2002 14-04-2004]
Autor: Jitka
Mladkova Der mittlerweile
ehemalige Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich, Jiri
Grusa, zuvor auch Botschafter in Deutschland, Schulminister und Politiker
- das alles aber erst nach der Wende 1989, vor diesem Wendejahr hingegen
vor allem Dichter und Schriftsteller, der mehrere Jahre als Dissident und
schließlich auch als Emigrant in Deutschland verbracht hat. Vor kurzem
ist Grusa aus dem Amt als Botschafter in Wien geschieden, um
kontinuierlich in ein neues einzusteigen: Bereits im November des
Vorjahres wurde er in Mexico-City zum Präsidenten des Internationalen
Pen-Klubs gewählt. Kaum anders konnte Jiri Grusa zwischen dem nunmehr
beendeten und dem erst beginnenden Kapitel seiner Laufbahn einen
Bindestrich setzen als mit einem neuen Buch. Dieses hat er vergangene
Woche im Beisein des österreichischen Botschafters, Klaus Daublebsky, im
Österreichischen Kulturforum in Prag vorgestellt.
Dedic, Miroslav: „Bevor das Eis auftaute“, Prag 2002, 200 S., 7 €, Bezug: Sudetendeutsche Landsmannschaft, Landesgruppe Baden –Württemberg, Schloßstr.92, 70 176 Stuttgart, Tel./Fax: 0711/625411, E-Post: lgst@sudete-bw.de Fridrich, Radek: „V zahrade Bredov-skychs“ („Im Garten der Bredows“), 1999, Lyrik, (Jg 1968), Förderpreisträger der SL 2000, Würdigung in „Sudetenland. Europäische Kulturzeitschrift. Böhmen, Mähren, Schlesien“, 2/2001, S.232-234, Vierteljahresschrift, Gesellschaft zur Förderung Ostmitteleuropäischen Schrifttums e.V., Dresdner Str.70, 73730 Esslingen, Tel./Fax: 07 11 31 27 17 Smid, Zdenek: „Das Brandmal“, 1992 Stransky, Jiri: „Das wild gewordene Land“, 1991 Topol, Jachim: „Nachtwächter“ Urban, Josef: „Habermans Mühle“ Zusammenstellung: Elke Pecher im Dezember 2004
|
|||||