|
Bayerischer Schülerwettbewerb 2004/05 "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn" |
||||||||||
|
|
|
|
||||||||
|
|
beste Darstellung: 1024 x 768 Pixel |
|||||||||
|
Inhalt:
Links: |
es
ist wieder soweit! Der Wettbewerb „Die
Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“
für das Schuljahr
2004/05 liegt vor. Nachdem er 25 Jahre lang
ein reiner Fragebogenwettbewerb war, wurde er letztes Mal durch
einen Projektteil ergänzt, der sich als großartiger Erfolg erwies. Die
guten Ergebnisse und beeindruckenden Beiträge zeigten, wie interessiert
und intensiv die Teilnehmer sich mit der Thematik, ganz besonders mit den
Zeitzeugen, beschäftigten. Allen Preisträgern und natürlich auch den
engagierten Lehrkräften im Hintergrund gilt nochmals mein Dank und mein
Respekt. Die
überaus erfreuliche Teilnehmerzahl, die Qualität und Vielfalt der Beiträge
haben uns bewogen, den Wettbewerb erneut zu erweitern. Ab der dritten
Klasse bis zum Abitur sind alle Altersstufen und alle Schularten herzlich
eingeladen, den Fragebogen zu lösen und/oder auch an den jeweiligen
Kreativwettbewerben teilzunehmen, wobei Kunst-, Literatur- und
Musikwettbewerb völlig altersunabhängig sind. Für alle Interessen und
Neigungen steht also eine große Auswahl an Themen offen. Dass die Schülerinnen
und Schüler bei der Erstellung ihr Wissen erweitern, freut mit Sicherheit
auch die Lehrkräfte, die durch die fächerübergreifenden Projekte
wichtige Lehrplanziele erfüllen können. Europa
ist größer geworden. Seit dem 1. Mai 2004 gehören unsere östlichen
Nachbarn, darunter auch Tschechien zur Europäischen Union. Aus
bayerischer Sicht ist uns der Nachbar Tschechische Republik geographisch
und kulturell ganz nah. Daher
hat der diesjährige Wettbewerb das Rahmenthema „Böhmen und mähr...“1000
Jahre Nachbarschaft im Herzen Europas und seit dem Mittelalter enge, wenn
auch wechselhafte Beziehungen verbinden Deutsche und Tschechen. Die
Randgebiete Böhmens und Mährens waren bis zur Vertreibung nach dem 2.
Weltkrieg durch Deutsche besiedelt. Und weil Böhmen und Mähren
jahrhundertelang zum Habsburgerreich gehörten, hatten die Tschechen
umgekehrt eine enge Verbindung zur deutschen Kultur. Wir stoßen also auf
viele Gemeinsamkeiten: Nicht wenige Menschen waren sprachlich in beiden
Kulturen zu Hause. Viele Bezeichnungen existieren in beiden Sprachen. Küche,
Literatur, Musik und Kunst und natürlich Geschichte bieten interessante
Ansätze zur genaueren Erforschung. In
vielen Lebensäußerungen der Tschechen wie der Deutschen finden sich Berührungs-Punkte
- und gerade die aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien vertriebenen
Deutschen können davon erzählen. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und
Besonderheiten zu entdecken, kann helfen, einander näher zu kommen und
vorhandene Berührungs-Ängste aus wechselseitig zugefügtem Leid zu überwinden.
Denn
sich zu verstehen, setzt voraus, sich zu kennen.
Dazu will dieser
Wettbewerb fünfzehn Jahre nach dem Verschwinden des „Eisernen
Vorhangs“ einen Beitrag leisten - und zwar durch euch, liebe Schülerinnen
und Schüler. Hierzu wünsche ich euch viel Freude und Erfolg. München, im September 2004
|
|||||||||