Böhmen und    
             mähr...

 

Bayerischer Schülerwettbewerb 2004/05 "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn"

 

 

 

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Inhalt:

Vorwort
Organisatorisches 
allgemeine Hinweise 
aktuelle Hinweise
Kontakt
Rückblick 
Karte und Bilder 
Der Wettbewerb: 
- Altersstufe 1 
 
- Altersstufe 1 K  
- Altersstufe 2 
- Altersstufe 2 K
- Altersstufe 3 
- Altersstufe 3 K
- Altersstufe 4 
Altersstufe 4 K
Zusatzwettbewerbe:
- Literatur 
- Musik 
- Kunst
Umsetzung:
- Altersstufe 1
- Altersstufe 2 K
 
- Altersstufe 3 K 1 
- Altersstufe 3 K 2
- Musik "Moldau" 
  Literatur:
  
- Vorbemerkungen
 
- deutschsp. Autoren
 
- tschechisc. Autoren

Links:
- Textheft + Wandzei.
- Linkliste
- Früherer Wettbewerb
 
(2002/03)

 

Der Kreativwettbewerb:  Altersstufe 4
der Jahrgangsstufen 
10 - 13

Die Irrungen und Wirrungen im 20. Jahrhundert hinterließen ihre Spuren nicht nur in den Geschichtsbüchern sondern prägten auch die Lebensläufe vieler Zeitgenossen, möglicherweise auch die von Ihren Familienangehörigen oder Nachbarn. Selbst die Nachgeborenen, welche all das nicht zu verantworten haben, werden davon noch im 21. Jahrhundert behelligt: Die Debatte um die Beneschdekrete wird leidenschaftlich geführt und bewegt die bayerische Staatsregierung als Schirmherrin der sudetendeutschen Volksgruppe zu hochoffiziellen Stellungnahmen; Äußerungen des tschechischen Ministerpräsidenten über das Verhalten der Sudetendeutschen in der Zwischenkriegszeit veranlassen den deutschen Bundeskanzler, einen geplanten Staatsbesuch abzusagen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die keine Scheu vor heiklen Themen haben oder einige Aspekte der eigenen Familiengeschichte ausleuchten möchten oder einfach nur neugierig geworden sind, dann bietet sich eines der folgenden Themen als Einzel- oder Gruppenarbeit an:

Das deutsch-tschechische Verhältnis zwischen Lidice und Aussig. (A4/1)
Denkbare Aspekte sind z.B. „Lidice" 1942 und „Aussig" 1945 als Schauplätze eines historischen Ereignisses, "Lidice" und "Aussig" als Metaphern, Umgang damit im jeweils anderen Volk, vergleichbare Erscheinungen in der Gegenwart, Bedeutung für die deutsch-tschechischen Beziehungen in der Gegenwart usw.

Deutsch-tschechische Beziehungen - dargestellt an Lebensläufen. (A4/2)
Als Grundlage könnten die Lebensbilder von Prominenten, Funktionsträgern oder Figuren der Zeitgeschichte dienen. Auf der Grundlage von Zeitzeugeninterviews eignen sich aber gerade auch Lebensläufe von „einfachen Leuten", schließlich mussten gerade sie die Folgen der „großen Politik" ausbaden. Die Arbeit sollte wenigstens zwei Wendepunkte in den deutsch-tschechischen bzw. sudetendeutsch-tschechischen Beziehungen erfassen.

Sudetendeutsche Politiker in Bayern (A4/3)
Hier sind alle gemeint, Parteifunktionäre ebenso wie gewählte Volksvertreter. Gerade deswegen wäre wiederum eine Beschränkung sinnvoll, so z.B. nur auf die Politiker einer Partei, davon nur auf Landesebene oder in der Kommunalpolitik eines Ortes oder Kreises, während einer bestimmten Zeitphase oder auch ein Vergleich. Das Forschungsinteresse könnte sich auf die einfache Erfassung richten, wobei neben exemplarischen Lebensläufen eine quantitative Analyse erstellt werden könnte. Denkbar sind auch folgende Aspekte: Handelt es sich um die Fortsetzung einer bereits begonnenen Parteikarriere oder um einen Neuanfang in Bayern? Die sudetendeutsche Abstammung - hinderlich oder förderlich - Bekenntnis oder Geheimnis? Entspricht der Anteil dem Bevölkerungsanteil oder sind diese unter- oder überrepräsentiert? Gibt es quantitative (oder qualitative) Veränderungen im Laufe der Zeit?

Zeitreise durch Böhmen (A4/4)
Wendepunkte in den deutsch-tschechischen bzw. sudetendeutsch-tschechischen Beziehungen wie z.B. 1918 oder 1938 sollen mit Orten oder Regionen in Böhmen, Mähren und/oder Schlesien verknüpft werden. Der geschichtliche Verlauf wird so in einem räumlichen Bezug erlebbar.

Welches Thema Sie auch wählen, die Fragestellung und die Form der Darstellung bestimmen Sie im Rahmen der Vorgaben selbst. Das gewählte Thema kann als Einzel- oder Gruppenarbeit in Form einer Multimedia-Präsentation, einer Website, einer Ausstellung oder in Form einer Illustrierten usw. eingereicht werden. Zuvor soll der Beitrag der Öffentlichkeit präsentiert werden, z. B. in der Schule, in der Gemeinde, der Presse, einem interessierten Kreis; eine kurze Dokumentation dieser Präsentation muss der Einsendung beigefügt sein.

Sollten Sie kein Anmeldeblatt haben, können Sie es hier herunterladen:

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Zum Downloaden der Seiten im pdf-Format verwendet man den "acrobat reader". Näheres unter "allgemeine Hinweise".