"Kleine Männer ganz groß"
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Hallo! Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Mein Markenzeichen sind die Melone und mein schwarzweißes Ringelshirt.
1.1 Wie werde ich genannt? |
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Der, der mich erschaffen hat, hat viele Bücher mit meinen Geschichten illustriert. Die Geschichten kommen ohne Worte aus. Es sind Bildergeschichten.
1.2 Wie heißt mein „Vater“?
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Er schrieb auch eine Sammlung rätselhafter Detektivgeschichten. Bei diesen Geschichten wird der Leser zum Mitraten aufgefordert!
1.3. Wie heißen diese Bücher?
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Den größten Teil seines Lebens verbrachte der Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher in Hamburg. Geboren wurde er aber anderswo.
1.4. Wie heißt sein Geburtsort?
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Sein Geburtsort liegt in einer Landschaft in Ostpreußen. Das ist eine frühere preußische Provinz, die vor dem Zweiten Weltkrieg zu Deutschland gehörte.
1.5. Wie heißt diese Landschaft?
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Die Abbildungen des „Kleinen Herrn Jakob“ wurden uns freundlicherweise vom Beltz-Verlag zur Verfügung gestellt. |
Dieser Landstrich ist bekannt durch seine Wälder und Seen und liegt heute in einem Nachbarland Deutschlands.
1.6. Wie heißt das Nachbarland?
1.7. Nenne die Hauptstadt dieses Landes?
1.8. An welches Binnenmeer grenzt dieses Land?
1.9. Male das in Aufgabe 6 gesuchte Land mit grüner und das Meer mit blauer Farbe auf der Europakarte an!
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Ein goldbrauner Stein aus versteinertem Harz ist als Schatz dieses Meeres bekannt. Er wird auch heute noch in vielen Schmuckstücken verarbeitet. Vor etwa 300 Jahren schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem russischen Zaren Peter dem Großen sogar ein ganzes Zimmer, ausgekleidet mit diesen Steinen.
1.10. Wie heißt der berühmte Stein?
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Warum blieb der Autor nicht in seiner Heimat? Nach dem Zweiten Weltkrieg, der vom Deutschen Reich begonnen wurde, mussten viele Millionen Deutsche, die im Osten und östlich des ehemaligen Deutschen Reiches lebten, ihre Heimat zwangsweise verlassen. Vielleicht waren auch deine Urgroßeltern davon betroffen. Etwa 12,5 Millionen Vertriebene haben sich im Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland niedergelassen. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl eines deutschen Bundeslandes.
1.11. Kreuze das Entsprechende an! |
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"Gud’n Aaaaamnd!"
Auch diese kleinen Männchen sind dir aus dem Fernsehen sicher bekannt.
1.12. Wie heißen sie?
Erstmals sah man sie am 2. April 1963 im ZDF. Die Idee und das ursprüngliche Aussehen stammen von einem Grafiker und Bühnenbauer.
1.13. Wie heißt der „Vater“ dieser kleinen Männer?
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Ihr Erfinder stammt aus Stolp. Sein Geburtsort liegt also in einer früheren preußischen Provinz an der Ostsee, die heute nur zu einem Teil zu Deutschland gehört, während der andere Teil in Polen liegt.
1.14. Wie heißt dieses Gebiet?
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"Good evening!" (englisch)  |
"Labvakar" (lettisch) |
Der Teil, der heute in Deutschland liegt, verteilt sich auf zwei Bundesländer.
1.15. Wie heißen die beiden Bundesländer? |
Und nun zu den kleinen Männchen: Am 1. Dezember 2003 erhielten sie ein aktuelleres Aussehen. Man gestaltete sie ähnlich wie japanische Manga und modernisierte ihre Gebrauchsgegenstände. Ihr „Chef“ veränderte sich am wenigsten. Neue Medien sind ihm fremd, er bezieht sein Wissen lieber aus Büchern.
1.16. Wie heißt er? |
"Dobry wiec´zor!" (polnisch)  |
„Tere õhtust!“ (estnisch) |
Jeden Tag begrüßte er die Zuschauer mit einem freundlichen „Gud’n Aaaaamnd!“ (Guten Abend!) Im Baltikum, also in Litauen, Lettland und Estland, würde er die Zuschauer am Abend in ihren Landessprachen begrüßen. Ordne die Länder zu.
1.17.
a) „Tere õhtust!“
b) „Labas vakaras!“
c) „Labvakar!“
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"Buona sera!" (italienisch) |
"Labas vakaras!" (litauisch)  |
Die Abbildungen der Mainzelmännchen wurden uns freundlicherweise vom ZDF zur Verfügung gestellt.
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Der alte Thomas, der beste Schütze |
In einem kleinen Fischerdorf bei Tallinn lebte eine arme Witwe, deren einzige Freude ihr Sohn Thomas war. Der Junge war pfiffig und mutig, seine Lieblingsbeschäftigung war, wie oft bei den Jungen, das Scheibenschießen mit der Armbrust. Jedes Jahr zu Pfingsten fand in Tallinn beim Strandtor im Papageiengarten an einem Sonntagnachmittag das festliche Papageienschießen statt. An der Spitze eines hohen Pfostens wurde ein farbiger Papagei aus Holz befestigt. Die besten Schützen der Stadt versuchten dann den Papagei mit einem eisernen Pfeil herunterzuschießen. Wem es gelang, der wurde zum König gekrönt und erhielt von der Großen Gilde einen Silberkelch. Dann wurde er, der seinen Wanderpreis – den silbernen Papageien – in der Hand hielt, mit einem festlichen Umzug und Posaunenspiel zum Gildehaus begleitet. Dort standen schon Männer und Frauen, Mädchen und Kinder und alle warteten freudig auf den König. Eine der schönsten Jungfrauen der Stadt wurde zur Königin gewählt, die den ganzen Abend lang mit dem König tanzen, an seiner Seite sitzen und ihn unterhalten sollte.
Einmal jedoch geschah etwas Unglaubliches: Die ehrenwerten Kaufleute hinter der Schießlinie hatten ihre Armbrüste noch gar nicht ansetzen können, als der von einem Pfeil getroffene Papagei schon herunterfiel. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als sie sahen, dass es der kleine Thomas war, der diesen Pfeil abgeschossen hatte. Seiner Mutter wurde das Herz ganz schwer, sie ängstigte sich seinetwegen. Aber er kam glimpflich davon: Thomas bekam nur eine Ohrfeige und musste den Papageien sofort wieder an der Spitze des Pfostens befestigen. Der Ältermann der Großen Gilde hatte den geschickten Jungen bemerkt, winkte ihn zu sich und schlug ihm vor, den Beruf des Stadtwächters zu erlernen. Im Livländischen Krieg dann bewies Thomas mehrmals seine Tapferkeit und stieg zum Fähnrich auf. Da seine Soldatenuniform und sein Schnurrbart, den er sich später wachsen ließ, genauso aussahen wie die Kleidung und der Bart der Männergestalt, die die Wetterfahne auf der Spitze des Rathausturms schmückt, begann man die Wetterfahne nach ihm „Alter Thomas“ zu nennen. Dieser Name gilt noch heute als Symbol Tallinns.
(Quelle: „Erkunden Sie Tallin – Altstadt in Geschichten und Legenden“, Ecce Revalia, Tallinn 2009)
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Die Legende dieses „kleinen Mannes“ wird in Tallinn erzählt.
1.18. Von welchem baltischen Land ist das die Hauptstadt?
1.19. Wie heißen die Hauptstädte von Lettland und Litauen?
1.20. Male die drei baltischen Länder mit roter Farbe auf der Europakarte an!
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Richtige Schatzsucher brauchen eine Schatzkarte. Diese Karte hilft dir beim Beantworten der Fragen. Lies sie dir genau durch und es wird für dich ein Kinderspiel sein, die Fragen unseres Wettbewerbs zu beantworten. Viel Spaß!
Schatzkarte  |